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Herzlich willkommen in Ihrer Wotan- und Aeskulap Apotheke in Mannheim Gartenstadt

 

 

 

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Neue Öffnungszeiten ab 1. September 2015:

 

Aeskulap Apotheke von Montag bis Freitag durchgehend geöffnet von 8.30-18.30

 

Wotan Apotheke von 8.30-13.00 und 14.30-18.30 Mittwoch und Samstag Nachmittag geschlossen

NEUIGKEITEN    ab sofort verleihen wir auch Milchpumpen der Firma Medela (Symphony

 

Neu: ab sofort ist die Wotan Apotheke Mitglied bei Leichter Leben in Deutschland


29.09.2016: Bessere Prognose bei COPD

Die akute Atemnot bei COPD ist ähnlich gefährlich wie ein Herzinfarkt. Wie sich eine Verschlechterung der Atmung verhindern lässt, verrät der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK). Mehr als die Hälfte der akuten Verschlechterungen (Exazerbationen) einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind infektionsbedingt. Häufig führen Exazerbationen zu starker Atemnot und einem fortschreitenden, unwiederbringlichen Rückgang der Lungenfunktion. „Eine Exazerbation ist ähnlich gefährlich wie ein akuter Herzinfarkt und muss meistens im Krankenhaus behandelt werden“, betont Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien in Moers. „Jede Exazerbation verschlechtert den Gesundheitszustand der Patienten, erhöht die Sterblichkeit und wirkt sich negativ auf ihre Prognose aus.“ Entzündung spielt sich vor allem in den kleinen Atemwegen ab Die Häufigkeit und Schwere solcher Exazerbationen lässt sich verringern, wenn Patienten die Entzündungsprozesse in ihren Atemwegen unter Kontrolle bekommen. Dazu sind neben bronchienerweiternden auch entzündungshemmende Medikamente nötig, insbesondere inhalierbares Kortison (ICS). Es ist wichtig, dass dieses bis in die kleinsten und äußersten Verästelungen der Bronchien vordringt. Denn dort spielt sich die Entzündung vor allem ab. Um dies zu gewährleisten, ist das inhalierbare Kortison extrafein formuliert – das bedeutet, es besteht aus extrafeinen Tröpfchen, die weit in die Atemwege gelangen. Darüber hinaus ist die richtige Inhaliertechnik für den Therapieerfolg entscheidend. Anwender sollten sich die richtige Inhaliertechnik vom Arzt oder Apotheker erläutern lassen. Wer profitiert von inhalierbarem Kortison? Von inhalierbarem Kortison profitieren vor allem Patienten vom Bronchitistyp, die mehr als zwei Exazerbationen pro Jahr erleiden und mehr als 200–300 Entzündungszellen (Eosinophilen) pro Milliliter Blut aufweisen. Sind die Atemwege dagegen stark mit infektiösen Keimen besiedelt oder führen Ängste oder körperliche Anstrengung zu einer Lungenüberblähung, eignet sich inhalierbares Kortison weniger. Der Facharzt berät Betroffene hinsichtlich einer passenden Therapie.

Quelle: www.lungenaerzte-im-netz.de

28.09.2016: Keine Angst vorm Reanimieren

Zu Hause, am Arbeitsplatz oder auf der Straße – in einem Jahr erleiden mehr als 50.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Doch viel zu wenige Laien trauen sich, eine Wiederbelebung durchzuführen. Die BZgA ermutigt, Lebensretter zu sein. „Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird, können sich die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand verdoppeln bis verdreifachen“, betont Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. „Deshalb wollen wir gemeinsam mit dem ?Nationalen Aktionsbündnis Wiederbelebung? und einer bundesweiten Kampagne zeigen: Wiederbelebung ist einfacher, als viele denken. Jeder von uns kann zum Lebensretter werden.“ Das Aktionsbündnis wurde vom Bundesministerium für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ins Leben gerufen. Aktiv werden und reanimiern Als Eselsbrücke hilft der Dreiklang „Prüfen – Rufen – Drücken“: Im ersten Schritt wird der Betroffene angesprochen und leicht geschüttelt. Reagiert er nicht, rufen Lebensretter die europaweit geltende Notrufnummer 112 und fordern medizinische Hilfe an. Dabei beantworten sie wichtige Fragen zum konkreten Fall. Anschließend führen die Lebensretter solange die Wiederbelebung durch, bis der Notarzt eintrifft. Die Wiederbelebung besteht ursprünglich aus der Herzdruckmassage und der Atemspende. Neueste Erkenntnisse zeigen jedoch, dass Erwachsene mit plötzlichem Herztod etwa 8 Minuten über ausreichend Sauerstoff im Blut verfügen. Deshalb wird Laien empfohlen, auf die Atemspende zu verzichten und sofort mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Ideal ist es, wenn mindestens zwei Passanten vor Ort aktiv sind: Während der eine telefoniert, kümmert sich der andere um den Betroffenen. Nach dem Telefonat können sich beide mit der Reanimation abwechseln. Auf der Homepage des „Nationalen Aktionsbündnisses Wiederbelebung“ erfahren Interessierte Wissenswertes zur Wiederbelebung.
Zahlen und Fakten zur Laienreanimation von der BZgA.

27.09.2016: Stark wirkende Schmerzmittel

Opioide sind die am häufigsten eingesetzten stark wirkenden Schmerzmittel. Doch sie sollten immer in Kombination mit anderen Medikamenten eingesetzt werden. Dafür gibt es gute Gründe. Die Schmerztherapie wird laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in drei Stufen eingeteilt. Die Opioide gehören den Stufen 2 und 3 an. Entsprechend des Stufenschemas sollten sie mit Schmerzmitteln der Stufe 1 kombiniert werden. „Schmerzmittel der Stufe 1 enthalten unter anderem die Wirkstoffe Ibuprofen oder Paracetamol, die in einigen Dosierungen beziehungsweise Packungsgrößen rezeptfrei erhältlich sind“, erläutert Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. Die Anwendung der rezeptfreien Mittel sollten Patienten immer mit ihrem Arzt oder Apotheker abstimmen. Kombinationstherapie beugt Nebenwirkungen vor Ein wichtiger Grund, warum stark wirkende Schmerzmittel immer mit anderen Medikamenten kombiniert werden sollten, ist das Reduzieren von Nebenwirkungen. Beispiel Verstopfung: Stark wirkende Schmerzmittel führen häufig zu Verstopfung. „Eine ballaststoffreiche Ernährung alleine reicht nicht aus, um eine durch Opioide hervorgerufene Verstopfung zu beheben. Die Einnahme von Abführmitteln ist für die meisten Patienten schlicht unumgänglich“, erklärt Kiefer. „Andererseits ist nicht jedes rezeptfreie Abführmittel für die dauerhafte Einnahme geeignet. Hier kann der Apotheker bei der Auswahl des richtigen Abführmittels beraten.“  Nicht jede Tablette darf geteilt werden Viele Präparate sind retardiert, setzen ihren Wirkstoff also verzögert frei. „Die Retardierung kann zerstört werden, wenn man die Tablette zerbricht. Ob man eine Tablette teilen darf, hängt vom jeweiligen Präparat ab und kann beim gleichen Wirkstoff je nach Hersteller unterschiedlich sein. Bevor eine Tablette geteilt wird, sollte die Expertise des Apothekers eingeholt werden“, rät Kiefer. Quelle: Bundesapothekerkammer

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