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24.04.2014: Wie Pollenallergiker besser fahren

Jetzt im Frühling haben sie Hochkonjunktur: Die Pollen von Frühblühern, Bäumen und Gräsern. Sie verursachen laufende Nasen und brennende Augen. Allergiker leiden nicht nur im Freien, auch beim Autofahren machen die Pollen Probleme. Die Experten des ADAC erklären, wie sich geplagte Autofahrer schützen.

Schniefnase und rote Augen

Mehr als 20 Prozent der Deutschen leiden unter Heuschnupfen. Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf Eiweiße in den Pollen bestimmter Pflanzen und bekämpft diese. Die Betroffenen leiden unter brennenden geröteten Augen, Niesattacken und einer laufenden oder ständig verstopften Nase. Was im Alltag ärgerlich und anstrengend ist, kann am Steuer eines Autos gefährlich für den Straßenverkehr werden. Beim Niesen schließen wir unwillkürlich die Augen und legen einige Meter im Blindflug zurück. In schwereren Fällen reizen die Pollen die Atemwege so stark, dass die Betroffenen Atemnot bekommen und kurzzeitig die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren. Einfache Verhaltenstipps erhöhen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich.

Pollenfilter häufiger wechseln

Pollenallergiker fahren am besten mit eingeschalteter Klimaanlage und geschlossenen Fenstern. Ein Pollenfilter hält die lästigen Plagegeister davon ab, ins Auto zu gelangen. Die Experten des ADAC raten Heuschnupfengeplagten, den Filter doppelt so häufig zu wechseln, wie die Betriebsanleitung vorsieht. Für die meisten Automodelle heißt das, einmal im Halbjahr steht ein Filterwechsel an. Ein sauberer Filter nimmt eine größere Anzahl Pollen auf und schützt so die Insassen. Darüber hinaus ist für Allergiker die regelmäßige Reinigung des Autoinnenraums wichtig. Staubsagen Sie alle Polster und klopfen Sie die Fußmatten gründlich aus.

Medikamente machen müde

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie Medikamenten einnehmen, um die Beschwerden bei Heuschnupfen zu lindern. Bestimmte Mittel gegen Reizungen der Schleimhaut schränken die Fahrtüchtigkeit ein. Die Antihistaminika machen müde und schwächen die Konzentrationsfähigkeit. Wenn möglich, diese Arzneien am besten abends einnehmen. Dann gibt es kaum Nebenwirkungen am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Fragen Sie in Ihrer Apotheke, welche Mittel für Sie geeignet sind.

23.04.2014: „Rettet die Kinderstation“

„Die flächendeckende, qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung von Kindern in Deutschland ist ernsthaft gefährdet“, betonte Prof. Dr. Wagner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) auf einer Podiumsdiskussion in Berlin. Vor wenigen Tagen startete in Berlin die Informationskampagne „Rettet die Kinderstation“, die auf die bundesweit bedrohte Krankenhausversorgung von Kindern und Jugendlichen hinweist und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. Streichungen trotz gleicher Leistung Die Anzahl an Kinderkliniken und -abteilungen schwindet. Die Zahlen, die am 11.04.14 in Berlin vorgelegt wurden, belegen: Im Zeitraum von 1991 bis 2012 wurde nahezu jede 5. Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin geschlossen. Zudem wurden 4 von 10 Betten in der stationären Kinder- und Jugendmedizin gestrichen. Weniger Kinder, die eine stationäre Versorgung benötigen, gibt es nicht. Denn verantwortlich für den Schwund ist nicht der mangelnde Bedarf, sondern die finanzielle Situation vieler Kliniken und Abteilungen. „Unsere Kinderkliniken sind Verlierer in einem System, das die Bedürfnisse des Kindes als Patient nicht ausreichend berücksichtigt. Die Sorge, aus finanziellen Gründen bald keine Kinderstation mehr in der Nähe zu haben, ist berechtigt“, mahnt Dr. Wagner. Ungleicher Wettbewerb Wagner erläutert die besondere Lage der Kindermedizin: „80 Prozent unserer Leistungen sind nicht planbar, sondern werden als Akutversorgung erbracht. Zudem haben wir eine enorme Notfallquote von 50 Prozent. Kinderkrankenhäuser müssen jederzeit das volle Leistungsspektrum bereitstellen, samt Ausstattung und Personal, was zu sehr hohen Vorhaltekosten führt. Diese Fixkosten werden in dem Vergütungssystem nicht berücksichtigt.“ Zudem werde es in der Pädiatrie keine Fallzahlsteigerung geben, wie sie in der Erwachsenenmedizin zu mehr Einnahmen und Rentabilität geführt hat. Eine weitere Ursache für die finanzielle und strukturelle Not der stationären Pädiatrie sei die im Vergleich zur Erwachsenenmedizin sehr große Bandbreite der Erkrankungen. „Die Vorhaltekosten für dieses breite Leistungsspektrum sind überdurchschnittlich hoch. Für einige Leistungen mit geringen Fallzahlen gibt es zudem keine eigenen, adäquat kalkulierten Fallpauschalen“, erläutert Jochen Scheel, von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD). Viele Kinderkliniken oder -abteilung treibt dies immer tiefer in die roten Zahlen. Die Politik ist gefordert Damit nicht immer mehr Kinderstationen und -kliniken schließen, haben die GKinD und die DGKJ gemeinsam die Aktion „Rettet die Kinderstation“ ins Leben gerufen.  Die drei wichtigsten Maßnahmen zur Sicherung einer angemessenen medizinischen Versorgung von Kindern im Krankenhaus sind laut Forderungen des Aktionsbündnisses:
  • der Sicherstellungszuschlag für Kinderkliniken zur Finanzierung der höheren Vorhaltekosten
  • die Erhaltung des Ausbildungsschwerpunkts Kinderkrankenpflege innerhalb der dreijährigen Ausbildungszeit von Pflegenden
  • die Absicherung und Etablierung von pädiatrischen Spezialambulanzen und Sozialpädiatrischen Zentren 

22.04.2014: Vergiftungsgefahr durch Waschmittel

Sie sind eine praktische Erfindung und erleichtern uns den Alltag: fertig portionierte Flüssigwaschmittel. Doch einige Kinder verwechseln die bunten Verpackungen mit Süßigkeiten und beißen hinein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Vergiftungen und erklärt, wie Eltern ihre Kleinen im Haushalt schützen.

Waschmittel bequem portioniert

Wäsche waschen kann so einfach sein: Einen Gel Cap in die Waschmaschine geben und einschalten. Die konzentrierten Flüssigwaschmittel in der praktischen Portionsgröße reichen genau für eine Ladung Schmutzwäsche. Ihre dünne Folienummantelung löst sich beim Waschen in der Maschine auf. Doch die praktischen Haushaltshelfer bergen ein höheres Vergiftungsrisiko als andere Waschmittel. In Frankreich, Großbritannien und Italien gibt es die Liquid Caps schon länger. Dort werden jedes Jahr zwischen 400 und 500 Vergiftungsunfälle mit den Waschmittelcaps registriert. In Deutschland gab es seit 2012 rund 150 Fälle.

Verwechslung mit Süßigkeiten

Die bunten, glänzenden Oberflächen der Gel Caps üben eine große Anziehungskraft auf Kinder aus. Sie halten die weichen Packungen für Süßigkeiten, stecken sie in den Mund und zerbeißen sie. Auch bei älteren Menschen mit nachlassender Sehkraft oder beginnender Demenz kann es zu Verwechslungen kommen. Im Vergleich zu anderen Waschmitteln enthalten Liquid Caps deutlich mehr Tenside. Schon kleine Mengen, die davon geschluckt werden, gefährden die Gesundheit. Anzeichen für eine Vergiftung mit Tensiden sind Husten, Übelkeit und Erbrechen. Ein Arzt sollte dann abklären, ob waschaktive Stoffe in die Lunge gelangt sind.

Maßnahmen der Hersteller

Nach den Vergiftungsfällen in Deutschland und anderen europäischen Staaten hat das BfR die Hersteller zum Schutz der Verbraucher aufgefordert. Aussehen und Beschaffenheit der Caps sollen nicht mehr so attraktiv auf Kinder wirken. Inzwischen wählen die Hersteller andere Farben, haben die Verschlüsse verstärkt und Warnhinweis auf den Verpackungen angebracht. Es gibt außerdem Versuche, die Oberflächenbeschaffenheit zu ändern und die Folien mit Bitterstoffen zu überziehen.

Was Eltern tun können

Auch die Eltern sind beim richtigen Umgang mit den Liquid Caps in der Pflicht. „Um Vergiftungsunfälle zu vermeiden, sollten Eltern immer darauf achten, dass diese Produkte nicht in die Hände von Kindern gelangen können“, empfiehlt Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR. Die Großpackung der Liquid Caps wird nach Gebrauch gleich wieder verschlossen. Gewöhnen Sie es sich ab, Einzelportionen griffbereit auf der Waschmaschine liegen zu lassen. Grundsätzlich sind die Nachfüllbehälter wie andere Putz- und Spülmittel außerhalb der Reichweite von Kindern gut aufgehoben. Mit größeren Kindern sprechen Sie am besten über die Gefahren, die von Haushaltsreinigern und Waschmitteln ausgehen.

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