Startseite

Herzlich willkommen in Ihrer Wotan- und Aeskulap Apotheke in Mannheim Gartenstadt

 

NEUIGKEITEN    ab sofort verleihen wir auch Milchpumpen der Firma Medela (Symphony)

 

 


25.07.2014: Reiseübelkeit bei Kindern

Vor allem Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren leiden unter Reiseübelkeit. Ablenkung und regelmäßige Pausen können das flaue Gefühl beseitigen. Was noch gegen Reiseübelkeit hilft, erklärt Dr. Monika Niehaus, Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Eine Kleinigkeit im Magen Vor allem Kinder klagen während längerer Fahrten über ein flaues Gefühl im Bauch. Deswegen völlig auf Essen zu verzichten, ist jedoch die falsche Taktik, weiß Dr. Niehaus. Mehr als drei Stunden vor Antritt einer Auto-, Boots- oder Flugreise sollten reiseempfindliche Kinder nicht nüchtern bleiben. Besser ist es, eine Kleinigkeit zu essen. „Die so genannten Nüchternschmerzen können eine eventuell auftretende Reiseübelkeit verstärken“, mahnt die Expertin. Augen und Gleichgewicht uneins Ist die Familie mit dem Auto unterwegs, helfen regelmäßige Pausen einer Übelkeit entgegenzuwirken. Dabei sollten die Kinder ausreichend Gelegenheit haben, sich auszutoben. „Während Autofahrten sollten Kinder zudem nach vorne schauen, sich nicht mit einem Buch oder Spiel beschäftigen, sondern sich auf Dinge konzentrieren, die weiter entfernt liegen und sich bewegen, wie ein langsam vorüberziehender Waldrand am Horizont. Wenn ein Kind hingegen auf etwas Unbewegliches, zum Beispiel einen Gameboy, blickt, senden Augen das Signal ?keine Bewegung?, das Gleichgewichtsorgan hingegen das Signal ?Bewegung? an das Gehirn und verursachen eine Art Orientierungslosigkeit, die Schwindel und Übelkeit auslöst“, ergänzt die Kinder- und Jugendärztin aus Weimar. Im Bus empfiehlt sich ein Sitzplatz weit vorne, denn dort ist die Bewegung am wenigsten zu spüren. Auf dem Schiff halten sich reiseempfindliche Kindern am besten in der Mitte auf, im Flugzeug im Bereich der Tragflächen. Freiverkäufliche Reisemedikamente können nach einer Beratung mit dem Apotheker eingenommen werden.

24.07.2014: Keine Angst vor Psychopharmaka

Psychopharmaka sind besser als ihr Ruf. Die Medikamente gegen psychische Erkrankungen stellen nicht ruhig, sondern beeinflussen gezielt bestimmte Abläufe im Gehirn. Wie genau das funktioniert und was Betroffene beachten sollten, erklärt die Landesapothekerkammer Hessen.
Nur noch wenig Nebenwirkungen

Immer mehr Deutsche leiden an psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Burnout oder Angststörungen. Viele Betroffene befürchten, in eine Schublade gesteckt und für verrückt erklärt zu werden. Vom Arzt verschriebene Medikamente, so genannte Psychopharmaka, genießen einen schlechten Ruf. Wer sie einnimmt, argwöhnt, dadurch nur ruhig gestellt zu werden. Viele Betroffene haben Angst, dass sich ihre Persönlichkeit grundlegend ändert. Andere befürchten, übermäßig stark zu zunehmen und nicht länger Autofahren zu dürfen. „Diese Sorgen und Ängste muss man sehr ernst nehmen und mit den Patienten besprechen, weil sie vielfach unbegründet sind. Denn bei der Entwicklung von Psychopharmaka wurden in den letzten Jahren sehr große Fortschritte erzielt“, versichert Erika Fink, die Präsidentin der Landesapothekenkammer Hessen. Die meisten Mittel haben heute keine oder nur noch leichte Nebenwirkungen.

Gezielte Wirkung im Gehirn


Doch wie funktionieren Psychopharmaka eigentlich? Auslöser für psychische Erkrankungen sind häufig bestimmte Botenstoffe. Diese Transmitter übertragen im Gehirn die Signale zwischen den Zellen. Ist ihr Gleichgewicht gestört, drohen psychische Beschwerden. In diesen Fällen verschreiben die Experten häufig Psychopharmaka. Die Arzneien blockieren gezielt bestimmte Botenstoffe oder stärken deren Gegenspieler. Allerdings stellt sich der Erfolg der Behandlung häufig erst nach einigen Wochen ein. Bis dahin sind die Anweisungen des Arztes genau zu befolgen. In keinem Fall ist es ratsam, das Medikament eigenmächtig abzusetzen oder neu zu dosieren. Speziell Schwangere und ältere Menschen sollten sich von ihrem Arzt genau beraten lassen.

Beruhigungsmittel mit Bedacht nehmen

Zu den am häufigsten verschriebenen Psychopharmaka zählen Beruhigungs- und Schlafmittel (Benzodiazepine). Sie enthalten die Wirkstoffe Diazepam, Lorazepam oder Brotizolam. Arzneien dieser Gruppe machen rasch abhängig. Zu Nebenwirkungen kommt es in Kombination mit starken Schmerzmitteln, Medikamenten gegen Demenz, Parkinson und Asthma sowie Antidepressiva, Betablockern und bestimmten Magensäureblockern. Wer Benzodiapine einnimmt, sollte sich deshalb strikt an die Anweisungen seines Arztes halten.

Psychopharmaka aus der Natur

Was viele nicht wissen: Auch Johanniskraut ist ein Psychopharmakon. Arzneien, die diese Heilpflanze enthalten, sind freiverkäuflich. Sie hellen die Stimmung auf und helfen hochdosiert und über lange Zeit eingenommen gegen Depressionen. Allerdings treten in Kombination mit anderen Arzneien häufig Nebenwirkungen auf. Johanniskraut mindert beispielsweise die Wirkung der Anti-Baby-Pille. Deshalb vor der Einnahme stets den Arzt oder Apotheker befragen.

23.07.2014: Hochsaison für Lippenherpes

Ein Herpes-Bläschen kommt immer ungelegen. Besonders unangenehm ist es, wenn eine Infektion die schönsten Wochen des Jahres vermiest: den Urlaub. Doch gerade bei strahlendem Sonnenschein haben die Viren leichtes Spiel. Wie Sie sich schützen, erklärt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer GEK.  Viren lauern in den Nerven Wenn das Kribbeln beginnt, wissen die meisten Betroffenen schon Bescheid: Bald blüht ein unangenehmes Herpes-Bläschen auf den Lippen. Dahinter steckt der Virus Herpes simplex Typ 1. Die meisten Menschen infizieren sich mit diesem Erreger schon im Kleinkindalter. Einmal angesteckt, lagern sich die Viren in den Nervenknoten (Ganglien) ein. Dort schlummern sie vor sich hin, die meiste Zeit verursachen sie keine Beschwerden. Doch der Schein trügt: In Phasen, in den das Abwehrsystem geschwächt ist, bricht das Virus wieder aus. Die Herpes-Viren werden aktiv und vermehren sich rasant. Meist ist ein Herpesbläschen die Folge.  Faktoren, die das Immunsystem schwächen, begünstigen den Ausbruch der Viren. Neben Stress und Erkrankungen wirkt sich auch die Sonne auf das Immunsystem aus. UV-Strahlen mindern die Abwehrkraft. Sie verdrängen in der Haut die Abwehrzellen, so dass die Herpesviren sich durchsetzen können, erläutert Dr. Utta Petzold. Meist tritt eine Herpesinfektion zu Beginn des ersehnten Urlaubs auf. Stress vermeiden und Lippen schützen Um die Herpesviren in Schach zu halten, gilt es, das Immunsystem zu stärken. Eine abwechslungsreiche Ernährung und körperliche Bewegung sind dafür eine gute Basis. Dauerstress sollte man meiden. „Wer also merkt, dass er in stressigen Zeiten eher zu Herpesinfektionen neigt, sollte es auch bei eigentlich angenehmen Dingen wie zum Beispiel der Urlaubsplanung besonders ruhig angehen und unbedingt seine Herpessalbe mit ins Reisegepäck stecken“, rät Petzold. Darüber hinaus empfiehlt die Expertin Betroffenen bei Aufenthalten in der Sonne, Gesicht und Lippen mit UV-Schutz-Produkten mit einem hohen Lichtschutzfaktor einzucremen. Noch besser ist es, im Schatten Schutz vor den UV-Strahlen zu suchen und Sonnenbäder zu meiden.

TEBONIN INTENS 120mg 120 Fta

regulär € 94,45
bei uns nur: € 79,95

VITASPRINT 30 Trinkflaschen

bei uns nur: € 43,95

VOLTAREN SCHMERZGEL, 120g

regulär € 12,95
bei uns nur: € 9,95

Complex-O-Meter