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24.10.2014: Nachwuchs für die Apotheke

Junge Menschen für das Berufsfeld Apotheke gewinnen – das ist das Ziel der gemeinsamen Nachwuchsinitiative von Apothekerverband Nordrhein e.V. und Apothekerkammer Nordrhein. Die Image-Kampagne startet am 27.10.2014 unter dem Motto „Arbeitsplatz Apotheke: Eine gesunde Entscheidung“. Pfeiler der Gesundheitsversorgung Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, weist darauf hin, wie wichtig die öffentliche Apotheke für die Gesundheits- und Arzneimittelversorgung der Menschen ist. „Eine qualifizierte, hochwertige, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung mit Arzneimitteln ist auch in Zukunft eine der zentralen Aufgaben im Gesundheitsbereich. Diese kann nur durch das Wissen und die Leistungsbereitschaft einer ausreichenden Zahl von Apothekern und pharmazeutischen Mitarbeitern sichergestellt werden“, meint Engelen. „Pharmazeutisch hochqualifizierte und beratungsstarke Apotheker sowie gut ausgebildete PTAs und PKAs sind für unsere Apotheken unverzichtbar. Mit dieser Initiative möchten wir möglichst viele junge Menschen von der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Berufe in der Apotheke überzeugen“, erklärt Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbands die Ziele der Initiative. Apotheke hautnah erleben Um die Zukunftsberufe in den Apotheken öffentlichkeitswirksam zu bewerben, gibt es keinen besseren Ort als die Apotheken selbst. Daher sind alle 2.300 Apothekenleiterinnen und -leiter in Nordrhein sowie deren Mitarbeiter aufgerufen, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen. Sie sollen ihren Kunden und Patienten vermitteln, dass Apotheker, PTA oder PKA zu sein ein wertvoller und spannender Beruf ist. Um die Ziele und Inhalte der Nachwuchsinitiative informativ und anschaulich zu vermitteln, erhalten alle öffentlichen Apotheken in Nordrhein ein kostenloses „Aktions-Paket“ mit Info-Broschüren, Plakaten und Aufstellern. Infomaterialien gehen an Schulen. Wer Interesse hat, kann einen Schnuppertag in der Apotheke absolvieren. In den sozialen Medien können sich junge Leute ab 27.10.2014 unter „facebook.com/probier.ihn.an“ informieren. Die Seite enthält neben allen wesentlichen Informationen zum Pharmaziestudium und zur PTA- und PKA-Ausbildung auch Checklisten und Wissenswertes rund um das Thema Apotheke.

23.10.2014: Saisonwechsel für Jogger

Wird das Wetter schlechter, bleibt bei vielen Hobbysportlern die Motivation auf der Strecke. Vor allem Jogger verzichten auf das Training an der frischen Luft. Dabei hat Laufen im Herbst und Winter durchaus seine Vorteile. Sportlich durch den Herbst Eine Runde Joggen zum Wachwerden bei Sonnenaufgang oder eine Trainingseinheit nach Feierabend in der wärmenden Abendsonne – solche Momente sind für die kommenden Monate erst einmal vorbei. Denn mit Beginn der Herbst- und Wintersaison werden Läufer von anderen Witterungsverhältnissen begleitet. „Dennoch ist gerade der Herbst die beste Zeit fürs Lauftraining – sowohl für Einsteiger als auch für Profis“, meint Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der Barmer GEK. Denn an klaren Herbst- oder Wintertagen sind Läuferinnen und Läufer leistungsfähiger als bei heißen Temperaturen. Gleichzeitig ist Joggen eine gute Möglichkeit, dem Winterblues vorzubeugen. „Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit kann bei manchen Menschen zu einem Stimmungstief führen. Laufen setzt jedoch Glückshormone, sogenannte Endorphine, frei. Dadurch fühlen sich Jogger ausgeglichener und zufriedener als Nicht-Läufer“, weiß Möhlendick. Saisonale Ausrüstung Der Laufexperte rät, sich in punkto Kleidung und Sicherheit den Witterungsverhältnissen anzupassen. So sollten Läufer am besten Funktionskleidung tragen, die den Schweiß von innen nach außen weiterleitet und Feuchtigkeit von außen abweist. Dabei setzt Möhlendick auf das Zwiebelprinzip. „Die Luft zwischen den einzelnen Kleidungsschichten puffert die Wärme und schützt den Körper vor dem Auskühlen. Zusätzlich sollten Jogger möglichst helle Kleidung mit Reflektoren tragen, auf besonders dunklen Strecken wie etwa auf Waldwegen zusätzlich eine Stirnlampe – ganz nach dem Motto: sehen und gesehen werden.“ Abgerundet wird das herbst- und wintertaugliche Trainingsoutfit durch Laufschuhe mit einem guten Profil. Sie minimieren die Gefahr, auf Laub auszurutschen. Gut wärmen Neben der richtigen Ausrüstung sollten Jogger laut Möhlendick auf die richtige Atemtechnik achten, um Nase und Rachen vor kalter Luft zu schützen. Möhlendick rät zur richtigen Atemtechnik: „Wer durch die Nase ein und durch den Mund ausatmet, wärmt die kalte Herbstluft für die Lunge ein wenig vor und vermeidet so Halsschmerzen oder Heiserkeit.“ Denn so kann die Luft die Schleimhäute weniger reizen.  Auch die Sehnen, Muskeln und Bänder brauchen Wärme. Denn kalte Luft macht sie fest und reißempfindlich. Um Verletzungen aus dem Weg zu gehen, sollte man die Dehnübungen nach dem Lauf ins Wohnzimmer verlegen. Zusätzlich hilft eine warme Dusche oder ein heißes Bad, feste Muskeln zu lockern.

22.10.2014: Schmerzgel richtig dosieren

Ob bei Muskelverspannungen, blauen Flecken oder einer Prellung – Schmerzsalben und -gels sind praktisch und wirkungsvoll. Doch zu dick aufgetragen droht eine Überdosierung der Wirkstoffe. Darauf weist der Deutsche Hausärtzeverband hin. Die Menge machts Damit Medikamente wirken, wie sie sollen, ist die richtige Dosis entscheidend. Zu wenig führt nicht zur gewünschten Linderung der Beschwerden, zu viel erhöht das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen. Was dabei leicht aus den Augen gerät: Auch scheinbar harmlose Schmerzsalben und -gels sind Medikamente. Viele von ihnen enthalten Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Diclofenac – Wirkstoffe, die auch in Schmerztabletten enthalten sind. Diese Wirkstoffe können in die Blutbahn übergehen. Wenn Schmerzsalben großflächig und über einen längeren Zeitraum verwendet werden, sind unerwünschte Wirkungen auf einzelne Organsysteme möglich, zum Beispiel Atemwegsverengungen mit Luftnot. Weniger ist mehr Hartmut Kuske vom Deutschen Hausärtzeverband weist deshalb darauf hin: „Man darf nicht vergessen, dass Schmerzsalben ein Medikament sind und nur sparsam und lokal aufgetragen werden dürfen. Verteilen Sie maximal eine walnussgroße Menge auf der Haut, die aufgetragene Schicht sollte nicht dicker als zwei Millimeter sein. Nach acht Stunden sollten die Salbenreste abgewaschen werden“. Um die Kleidung vor Verunreinigung zu schützen, empfiehlt es sich, die eingecremte Stelle mit einem kleinen Verband zu verdecken. Dieser verhindert auch, dass die Salbe durch Reibung abgetragen wird und lange genug einziehen kann. Nach dem Auftragen Händewaschen nicht vergessen. „Sonst gelangen die Wirkstoffe auch über die Handinnenflächen in den Blutkreislauf und unerwünschte Nebenwirkungen sind möglich“ erklärt Kuske.   Bei Verletzungen tabu Wie bei allen Medikamenten gilt auch hier, die empfohlenen Hinweise im Beipackzettel zu beachten. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Für Kinder sind Schmerzsalben tabu. Schwangere oder stillende Mütter sollten vor Anwendungsbeginn Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Viele Schmerzsalben dürfen zudem nur auf intakter Haut angewendet werden, da ihre Wirkstoffe offene Wunden, infizierte oder entzündete Haut und Schleimhäute reizen.

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