Startseite

Herzlich willkommen in Ihrer Wotan- und Aeskulap Apotheke in Mannheim Gartenstadt

 

NEUIGKEITEN    ab sofort verleihen wir auch Milchpumpen der Firma Medela (Symphony)

 

 


19.09.2014: Spezial-Impfstoffe gegen Grippe

Im Herbst ist es Zeit, für die kommende Grippesaison vorzusorgen. Wer sich rechtzeitig impfen lässt, schiebt Viren einen Riegel vor. Neben dem Standartimpfstoff stehen dieses Jahr spezielle Ausführungen für Senioren und Allergiker bereit. Warum die jährliche Grippeschutzimpfung so wichtig ist, erklären die Experten des Berufsverbands Deutscher Internisten (BDI).

Volle Arztpraxen zur Grippezeit

Wenn die Temperaturen sinken und das Wetter herbstlich wird, greifen die Grippeviren um sich. Die Betroffenen leiden unter Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Fieber, Schnupfen und trockenem Husten. Die saisonale Grippewelle verursacht in Deutschland jährlich Millionen von Arztbesuchen und tausende Todesfälle. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts kam es während der Grippesaison 2012/2013 zu 7,7 Millionen grippebedingten Arztbesuchen. Circa 3,4 Millionen Deutsche erhielten eine Krankschreibung, tausende Patienten mussten die Grippe im Krankenhaus auskurieren.

Jedes Jahr neu angepasst


Einen zuverlässigen Schutz gegen die Auslöser der Grippe, die Influenza-Viren, bietet nur eine jährliche Grippeschutzimpfung. Sie erfolgt am besten bereits im Vorfeld der eigentlichen Grippephase, also zwischen September und November. Denn erst circa 10 bis 14 Tage nach dem Impftermin ist das Immunsystem vollständig gegen die Erreger geschützt. „Um einen optimalen Impfschutz zu erzielen, werden die Grippe-Impfstoffe jedes Jahr an die aktuell zirkulierenden Influenza-Viren angepasst. Die Zusammensetzung der Grippe-Impfstoffe basiert auf den Erkenntnissen der weltweiten Influenzaüberwachung der WHO und berücksichtigt Virenstämme, die mit großer Wahrscheinlichkeit im kommenden Winter die saisonale Grippewelle dominieren werden. Da auch die Impfwirkung mit der Zeit nachlässt, ist man nur wirksam geschützt, wenn die Grippeimpfung jedes Jahr neu vorgenommen wird“, erklärt Dr. Walger, Leitender Arzt für Intensivmedizin und Infektiologie am Johanniter-Krankenhaus in Bonn.

Extra stark und ohne Antibiotika


In diesem Jahr stehen zusätzlich zum Standartimpfstoff Sonderausführungen für bestimmte Zielgruppen zur Verfügung. „Für Senioren ab 65 Jahren gibt es ein Serum mit Wirkstoffverstärker, das die Immunabwehr bei älteren Menschen zusätzlich stimulieren soll. Allergiker können einen neuen Impfstoff verwenden, der nicht in Hühnereiern, sondern in Zellkulturen produziert wird, und so ohne Antibiotika, Aldehyde und Stabilisatoren auskommt. Und schließlich gibt es auch einen Grippe-Impfstoff, der – neben den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgegebenen Influenzastämmen – auch noch gegen ein zusätzliches Influenza-B-Virus Schutz bietet“, zählt der Experte auf. Allerdings schränken die Ausschreibungsverträge der Krankenkassen die Auswahl ein. Dadurch sind nicht alle neuen Impfstoffe überall in der Bundesrepublik zu bekommen. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt beraten, welcher Impfstoff der richtige für Sie ist.

18.09.2014: Richtig tropfen beim Grünen Star

In Deutschland leiden 800.000 Menschen unter einem Grünen Star. Dagegen helfen Augentropfen, die den Augeninnendruck senken. Doch nicht immer schlägt die Therapie wie geplant an. Um den Effekt der Therapie besser beurteilen zu können, sollten Patienten die Tropfen zunächst nur in einem Auge anwenden, rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Der Augeninnendruck unterliegt natürlichen Schwankungen Der Grüne Star (Glaukom) ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für Erblindungen. Meist ist die Erkrankung auf einen erhöhten Augeninnendruck zurückzuführen, der mit der Zeit den Sehnerv unwiderruflich schädigt. Um dies zu verhindern, verordnen Augenärzte in der Regel zunächst Augentropfen, die den Augeninnendruck senken sollen. „Ziel ist eine Reduktion um 25 bis 40 Prozent gegenüber den Ausgangswerten“, erläutert Professor Dr. med. Johann Roider, Präsident der DOG und Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Doch welchen Effekt die Therapie tatsächlich hat, ist nicht einfach festzustellen. Der Grund dafür: Der Augeninnendruck unterliegt natürlichen Schwankungen, die sich sowohl im Tages- als auch im Jahresverlauf zeigen. „Das macht es schwer zu unterscheiden, ob Druckunterschiede zwischen Messungen ohne Tropfen und Messungen mit Tropfen nun auf das Medikament oder die natürlichen Druckschwankungen zurückzuführen sind“, erklärt Professor Dr. med. Anselm Jünemann, Direktor der Augenklinik der Universitätsmedizin Rostock. An einem Augen testen Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten die sogenannten „one-eye trials“, die in den USA üblich sind. „Vor der Therapie misst der Augenarzt den Augeninnendruck beider Augen, am besten zu verschiedenen Zeitpunkten“, erläutert Jünemann. Diese Messungen zeigen, ob der Augeninnendruck auf beiden Augen stets gleich ist oder aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten stets den gleichen Unterschied aufweist. „Nach diesen Testmessungen empfehlen wir den Patienten, die Medikamente für bis zu vier Wochen zunächst nur in ein Auge zu tropfen“, führt der DOG-Experte weiter aus. Durch das einseitige Tropfen kann der Arzt nun im direkten Vergleich mit dem zweiten Auge anhand der Differenz ermitteln, ob das Medikament eine drucksenkende Wirkung entfaltet. „Ist das der Fall, können beide Augen therapiert werden“, empfiehlt Jünemann. Das einseitige Tropfen hat noch einen Vorteil. „Der Augenarzt kann besser erkennen, ob das Medikament unerwünschte Nebenwirkungen hat, etwa Entzündungen der Lider, Bindehaut oder Hornhaut“, erklärt DOG-Präsident Roider. Um Nebenwirkungen zu minimieren, raten die Augenärzte zudem, die Augenlider nach dem Tropfen zu schließen und mit den Fingern eine Minute lang sanft auf den inneren Augenwinkel neben der Nase zu drücken – hier sitzt das Tränenpünktchen. „Dieses Manöver hilft zu vermeiden, dass die Wirkstoffe in den Blutkreislauf gelangen und die Leber unnötig belasten“, rät Roider. Schlägt das gewählte Medikament nicht an, besteht die Möglichkeit, die Arznei zu wechseln oder ein weiteres Medikament hinzuzunehmen. Gelingt es nicht, den Augeninnendruck zufriedenstellend zu senken oder bestehen Unverträglichkeiten, sollte eine Glaukom-Operation erwogen werden.

17.09.2014: Frauen bei Geburten immer älter

In Deutschland bekommt fast jede zweite Frau erst mit über 30 Jahren das erste Mal Nachwuchs. Das birgt trotz moderner Medizin und Schwangerschaftsbetreuung ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Ältere Mütter erleiden mehr Fehlgeburten, sind häufiger auf Kaiserschnitte angewiesen und entwickeln öfter Schwangerschaftsdiabetes, warnt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF).

Erst Ausbildung, dann Kinder


Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat jedes fünfte im Jahr 2012 geborene Kind eine Mutter, die bei der Geburt des Kindes über 35 Jahre alt war. Moderne Frauen wollen häufig erst ihre Ausbildung beenden und im Beruf Fuß fassen, bevor sie das erste Kind bekommen. Außerdem vertrauen sie auf die Errungenschaften der Medizin und die umfassende Betreuung von Schwangeren in Deutschland. „Trotzdem können wir nicht alle Risiken, die das höhere Alter der Mütter mit sich bringt, einfach durch medizinische Maßnahmen beseitigen. So sinkt ab 35 und noch stärker ab 40 Jahren die Fähigkeit des Organismus, die Schwangerschaft zu halten. Aborte und Fehlgeburten sind die Folge. Ein weiteres Risiko ist das Übergewicht vieler Schwangerer, das zum Schwangerschaftsdiabetes und zu Komplikationen wie Bluthochdruck und Nierenschäden in der Spätschwangerschaft führen kann, zu einer Überernährung des Kindes in der Gebärmutter und zu Kaiserschnitten“, erklärt Dr. med. Christian Albring, Präsident des BVF.

Zu schwach für natürliche Geburten


Für viele Frauen jenseits der 35 Jahre, die unsportlich und übergewichtig sind, ist vor allem die Geburt selbst ein Problem. Ihr Körper ist nicht fit genug, um eine natürliche Geburt auszuhalten. Um die Gesundheit des Kindes nicht zu gefährden, führen die Ärzte dann sicherheitshalber einen Kaiserschnitt durch. „Etwa jede sechste Geburt endet in einem sekundären Kaiserschnitt, der ursprünglich nicht geplant war. In den meisten Fällen steckt hier ein hartnäckiger Geburtsstillstand mit einer Verschlechterung der kindlichen Herztöne dahinter, weil die Frau nicht mehr die Kraft hat für die anstrengende letzte Phase der Wehen“, erläutert der Experte.

Je älter, desto weniger Reserven


Auch nach der Geburt haben es ältere Frauen schwerer als Gebärende unter 30 Jahren. „Wir sehen bei älteren Müttern längere Erholungszeiten nach Kaiserschnitten und auch nach natürlichen Geburten. Zudem haben sie oft weniger Reserven für die kraftraubende erste Zeit mit dem Baby, für die Schlafunterbrechungen durch Stillen und Wickeln, und sie leiden häufiger unter schweren Rückenschmerzen durch das Tragen. Auch die Zeit mit Klein- und Schulkindern kann für Frauen, die auf die 40 oder auch auf die 50 Jahre zugehen, gesundheitlich sehr anstrengend werden. Wenn die Kinder dann aus dem Gröbsten raus sind und sie wieder in den Beruf einsteigen möchten, sind sie oft älter als ihre künftigen Vorgesetzten, bei denen sie sich vorstellen. Oftmals melden sich dann auch schon die ersten Anzeichen der Wechseljahre, insgesamt eine schwierige Zeit“, warnt Dr. Albring.

TEBONIN INTENS 120mg 120 Fta

regulär € 94,45
bei uns nur: € 79,95

VITASPRINT 30 Trinkflaschen

bei uns nur: € 43,95

VOLTAREN SCHMERZGEL, 120g

regulär € 12,95
bei uns nur: € 9,95

Complex-O-Meter