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03.07.2015: Die besten Durstlöscher

An heißen Tagen verliert der Körper in Form von Schweiß viel Flüssigkeit. Um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen, ist es wichtig, Wasser aufzunehmen. Dies kann mit Hilfe von Getränken und Nahrung geschehen. Das Trinken nicht vergessen Um den hohen Temperaturanstieg auszugleichen, kühlt der Körper die eigene Temperatur mit Hilfe von Schweiß herunter. Dadurch verliert der Mensch viel Flüssigkeit. Diesen Verlust gilt es auszugleichen. Vor allem ältere Menschen vergessen das Trinken oft, da das Durstgefühl mit den Jahren nachlässt. Sichtbar aufgestellte Getränke sowie ein fester Trinkplan, können der Erinnerung auf die Sprünge helfen. Kinder versäumen es ebenso ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Deswegen sollten Eltern stets einen Blick darauf haben, dass die Kleinen genug trinken. Wasser, Tee und Obst Neben der Menge, die wir trinken, ist es auch wichtig, was wir trinken. Wasser ist nach wie vor der beste Durstlöscher, denn es enthält viele lebensnotwendige Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Magnesium. Das gilt auch für Leitungswasser. Mit ein paar Spritzer Zitronen- oder Limettensaft aufgepeppt, ist es zudem äußerst schmackhaft. Ebenfalls eignen sich ungesüßte Tees als Sommergetränke. Wer zu Saftschorlen greift, sollte zwei Drittel Wasser mit einem Drittel Fruchtsaft mischen. Ungeeignet dagegen sind Softdrinks und Eistee aus dem Supermarkt, da sie zu viel Zucker enthalten und nur wenige Vitamine und Mineralstoffe. Eine gesunde Ernährung unterstützt die Wasseraufnahme. Denn auch in Obst und Gemüse steckt eine Menge Wasser. Um den Wasserhaushalt auszugleichen, eigenen sich besonders Melonen, Gurken, Ananas, Beeren und Tomaten. Auch Blumenkohl und Spinat sind gute Wasserlieferanten – und zudem noch reich an Vitaminen.

02.07.2015: Verdauungsprobleme selbst angehen?

Verdauungsprobleme sind lästig aber alltäglich. Zum Glück kennt fast jeder ein geeignetes Hausmittel oder rezeptfreies Medikament. Aber nicht jede Erkrankung lässt sich einfach selbst behandeln. In einigen Fällen besteht Beratungsbedarf. Was tun bei Magenschmerzen und Co.? Das forsa Meinungsforschungsinstitut befragte rund 3. 200 Über-18-Jährige zu diesem Thema. Dabei kam es zu folgendem Ergebnis: Bei Sodbrennen greift jeder Dritte zu einem rezeptfreien Medikament aus der Apotheke. Bei Durchfall und Magenschmerzen wartet die große Mehrheit ab oder vertraut auf Hausmittel. Nur jeder Vierte holt sich gegen diese Beschwerden Hilfe aus der Apotheke. Bei Verstopfung wiederum tendieren hauptsächlich ältere Personen zu rezeptfreien Medikamenten. Nicht alle Verdauungsprobleme lassen sich selbst behandeln „Nicht jede Erkrankung ist für die Selbstmedikation geeignet,“ gibt Friedemann Schmidt, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) zu bedenken. „Deshalb kommt der unabhängigen und individuellen Beratung der Apothekerin oder des Apothekers ein besonderer Stellenwert zu.“ Beim Beratungsgespräch erfährt der Kunde, welches Medikament für ihn das geeignetste ist und ob er zusätzlich einen Arzt  aufsuchen sollte. Orientierungshilfe bei Sodbrennen Unter dem Begriff Sodbrennen verstehen Mediziner ein brennendes, drückendes Gefühl hinter dem Brustbein. Am besten helfen Protonenpumpenblocker, Kautabletten oder Gele aus Schichtsilikaten. Ein Arztbesuch wird erforderlich, wenn Schluckbeschwerden hinzukommen, das Sodbrennen mehr als dreimal wöchentlich auftritt oder sich die Schmerzen in die Brustregion ausweiten. Orientierungshilfe bei Durchfall Beim Durchfall kommt es an einem Tag zu mehr als drei ungeformten, weichen Stühlen. Abhilfe schaffen Präparate mit Gerbstoffen, Aktivkohle oder Pektin. Ist sofortige Besserung gefragt, empfiehlt sich der Wirkstoff Loperamid. Bei Austrocknungserscheinungen, Kreislaufkollaps, fiebrigem, blutigem oder eitrigem Durchfall sowie nach Tropenreisen ist ein Arzt hinzuzuziehen. Orientierungshilfe bei Verstopfung Bei einer Verstopfung treten weniger als drei Stühle pro Woche auf. Meist helfen große Trinkmengen, ausreichend Bewegung und eine ballastostoffreiche Ernähung. Als milde Therapie empfehlen sich Milchzucker-, Macrogol und Flohsamenpräparate. Für den kurzfristigen Gebrauch sind Natriumpicosulfat und Bisacodyl bestimmt. Schnelle Linderung verschaffen Zäpfchen. Anhaltende Beschwerden über mehrere Wochen hinweg gehören in ärztliche Behandlung.

01.07.2015: Venenleiden: Vorboten erkennen

Schwere und geschwollene Waden deuten auf ein Venenleiden hin – auch in jungen Jahren keine Seltenheit. Ersten Beschwerden sollte dann rechtzeitig entgegengewirkt werden. Venenleiden kündigen sich oft mit typischen Beschwerden an: Spannungen, Druckgefühle, Schmerzen oder Schwellungen an den Beinen und Füßen, die sich vor allem abends oder bei Hitze bemerkbar machen. Frauen sind gegenüber Männern besonders anfällig für Venenleiden, weil bei ihnen die Struktur des stabilisierenden Bindegewebes dehnbarer ist. Hinzu kommt, dass das Hormon Östrogen bei jeder Schwangerschaft und Geburt das Gewebe zusätzlich weicher und die Venenwände nachgiebiger macht. Kleine erweitere Venen, sogenannte Besenreiser, können schon im Teenager-Alter auftreten und damit auf eine anlagenbedingte Bindegewebsschwäche hinweisen. Betroffene Frauen sollten dann durch entsprechende Verhaltensänderungen und regelmäßige Bewegung einer zunehmenden Venenschwäche vorbeugen, rät der Berufsverband der Frauenärzte e.V. Mit Bewegung Venenleiden vorbeugen  Bewegung ist eine der wichtigsten Vorbeugemaßnahmen gegen Venenleiden. Beim Gehen ist die Muskelpumpe aktiv. Durch An- und Entspannen pumpen die Wadenmuskeln das Blut aus den Beinen zum Herzen zurück. Dadurch unterstützen sie die Arbeit der Venenklappen. Wenn diese sich schließen, verhindern sie einen Rückfluss des Blutes Richtung Fuß. Leichter Ausdauersport ist besonders zu empfehlen, da er die Beinmuskulatur stärkt und die Muskelpumpe verbessert. Wenn Sie nicht um langes Sitzen herumkommen, können Sie Ihre Beinmuskeln mit einfachen Übungen trainieren:
  • Übung 1: Sitzend jedes Bein im Wechsel ausstrecken, den Fuß im Sprunggelenk anziehen und wieder strecken.
  • Übung 2: Im Sitzen beide Beine auf die Zehenspitzen stellen und wieder zügig aktiv auf den Boden absetzen.
Lieber Laufen und Liegen statt Sitzen und Stehen Auch im Alltag können Sie viel für Ihre Venen tun. Eine hilfreiche Faustregel ist die „3L-3S-Regel“: Lieber Laufen und Liegen statt Sitzen und Stehen. Steigen Sie zum Beispiel Treppen statt den Lift zu nehmen. Auch Wechselduschen regen den Blutfluss an. Außerdem sollte Sie möglichst auf Nikotin und Alkohol verzichten, denn diese Stoffe sind Gift für die Gefäße. Der Abbau von Übergewicht, täglich zwei Liter Flüssigkeitsaufnahme sowie lockere Kleidung und flache Schuhabsätze sind ebenfalls vorteilhaft, um Blutstauungen zu vermeiden. Sind Venenbeschwerden bereits ausgeprägt, helfen ärztlich verordnete Kompressions-Strümpfe. Moderne Strümpfe sind von einer Strumpfhose kaum mehr zu unterscheiden und in vielen Farben erhältlich.

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